Kein Luxus war der Verkehr, die engen Strassen und der Betrieb, den wir nach über 2 Wochen im Wohnmobil echt nicht mehr gewohnt waren. Aber wir sind gut angekommen, kurzer Schocker, da unser Navi uns einmal unter eine Brücke leiten wollte, für die wir definitiv zu hoch waren... aber wir haben aufgepasst und konnten eine Alternativroute suchen.
Henrik ist mit den Kindern auch noch auf eine Aussichtsplattform auf dem höchsten Gebäude gefahren, wo man in einem Glaswürfel über die Stadt geschoben wurde - sie haben auch alle ein Bändchen "I survived the edge!" bekommen ... die Erfahrung habe ich mir geschenkt und habe gemütlich mit festen Boden unter den Füßen einen Kaffee getrunken. Danach waren wir noch ein bisschen Shoppen (Wanderschuhe, bald geht es in die Berge!) und lecker essen und sind dann spät wieder auf unseren Campingplatz gefahren.
Einen Tag hatten wir noch in Melbourne und wollten nach St. Kilda (Strandgegend von Melbourne) fahren, vorher mußten wir aber nochmal in die Innenstadt, da Finn dieses mal seine Sonnenbrille liegen gelassen hat - nachdem er vorher schon die Tüte mit seinen Schuhen an der Bahnhaltestelle vergessen hatte. Irgendwie hat der Junge echt Glück, denn wir haben bis jetzt alles wieder bekommen! Erstaunlich... also sind wir etwas späteres gewollt in St. Kilda angekommen, was nicht schlimm war, da mal wieder ein sehr heißer Tag war und wir ja nur ein bisschen zum Strand wollten, ein bisschen Baden, Eis essen, flanieren. Auf dem Rückweg haben wir noch hervorragend in Little Italy Pizza gegessen - sehr lecker.
Allerdings war es am Spätnachmittag ziemlich windig, so dass unser Besuch am Strand eher kurz ausfiel und wir den Abend zuhause mit Spielen im Wohnmobil verbrachten.
Am nächsten Morgen machten wir nach unserem normalen Programm (Schule, Sport, Aufräumen) eine super schöne Wanderung entlang an der Küstenlinie. Die Great Ocean Road zeichnet sich durch seine markante Küstenlinie aus, geprägt durch Strand, Surfen und steil abfallende Klippen - sehr beeindruckend.
Ja, das sind wir, und der Strand war wirklich so leer...
Und dann sind wir noch kurz nach Torquay gefahren, die Surfhauptstadt Australiens, Heimat von "Ripcurl" und "Billabong" und haben noch ein bisschen Surfequipment (Bodyboard und Wetsuit) erstanden, was am Nachmittag natürlich gleich ausprobiert werden musste.
Was ein Leben! Es ist echt schrecklich hier, falls jemand daran gezweifelt hat ;o).
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