| Kurz nach dem Start |
Die Gegend ist bekannt für Paragliding und Henrik wollte das schon immer mal ausprobieren. Da die Wetteraussichten bestens waren, sind wir am nächsten Morgen mit Fred (den wir über Internet ausfindig gemacht haben) auf den Mystic Mountain gefahren, wo Henrik mit ihm einen Tandemsprung gemacht hat – Thermik, Wetter, Aussicht – es war wohl alles vom Feinsten, und Henrik hatte sein erstes Highlight auf diesem großen Abenteuerspielplatz Mount Buffalo. By the way, ich durfte dann zusammen mit den Kindern den 4WD von Fred den Berg runterbugsieren, großes Spielzeug für große Jungs ....
| Kurz nach der Landung |
Neben dem Landeplatz fanden die Vorbereitungen für ein
riesiges Mountainbike Event statt, nämlich die "Australian Championship" im Downhill,
Crosscountry und Trials (wo die Fahrer sich über Hindernisse kämpfen müssen, in diesem Fall Holzaufbauten oder bis zu 5 Meter hohe Röhren...), die genau an diesem Wochenende hier stattfinden sollten –
na, das konnten wir uns natürlich auf gar keinen Fall entgehen lassen (davon später mehr).
Auf dem Rückweg versuchten wir vor allem ohne Benzin
wieder runter zu kommen, was uns auch recht gut gelang – wir haben es bis zur Tanke geschafft und dort festgestellt, dass wir einen 75 Liter Tank haben, in den
wir genau 74,9 Liter getankt haben – also so knapp waren wir tatsächlich noch
nie (Viele Grüße an Jens ;o), obwohl wir schon recht häufig auf dem letzten
Liter in irgendwelche Tankstellen gerollt sind... Ich freue mich schon aufs Outback, wo manchmal nur noch
alle 500 km eine Tanke kommt...
Der nächste Tag war wieder ein Lay-over Tag, da Regen
angekündigt war – die Wetter App ist schon grandios, man kann echt gut planen –
und wir haben den Tag mit Schule, Planung, Einkaufen, Friseur usw. vertrödelt –
weiterfahren konnten wir noch nicht, da einfach noch zu viel zu tun war auf
diesem großen Abenteuerspielplatz...
Unsere Route in die Berge liegt ziemlich fernab der normalen
Touristenrouten und so waren auf unserem Campingplatz außer uns nur noch australische
Rentner aus einem CARAVAN Club, die sich einmal im Jahr treffen, und die uns
quasi adoptiert haben – sehr süß, es gab Nachtisch und Kuchen von ihrem Büffet,
Tipps für unsere Route und Schokoeier für die Kinder.
Am Samstag war wieder schönes Wetter (allerdings ist die Temperatur ziemlich rapide gefallen und auf dem Berg waren es gerade mal 4 Grad, im Vergleich zu den 32 Grad am Murray River drei Tage vorher doch recht wenig ...) und wir mussten ziemlich früh aufstehen, da das nächste Highlight anstand: Abseiling (ja, das heisst im Englischen tatsächlich so)!
| 35 Meter Steilwand |
| Downhill |
| Trial |
Nach einem kurzen Mittagessen – wie gesagt, unser Haus ist
immer dabei – waren wir noch kurz Wandern, und mussten dann aber wieder runter,
da die verschiedenen Mountainbike-Events anstanden. Himmel, bin ich froh,
dass meine Kinder Tennis spielen und nicht MTB Downhill fahren... Live zu sehen,
mit welcher Geschwindigkeit die Jungs die Berge runterrasen, lässt einem echt
das Herz stehenbleiben! Und was die anderen Verrückten mit ihren Rädern beim Trial veranstalten, ist auch nicht von schlechten Eltern ....
Alles in allem ein echt toller Tag – und so langsam konnten
wir den Mount Buffalo wieder verlassen, da wir auch echt alles mitgenommen
haben, was man hier machen konnte.
Am nächsten Tag wollten wir weiterfahren, ursprünglich
wollten wir zuerst zum Mount Kosciuszko und dann nochmal an die Küste, aber da
dort über Ostern alles voll ist, haben wir kurzfristig unsere Pläne geändert, fahren
jetzt an die Küste und dann erst wieder in die Berge.
Wir wünschen Euch Frohe Ostern! LG Sonja & Familie
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AntwortenLöschenFröhliche Ostern auch von uns! Eure Heidelberger
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